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Bericht zum Autokauf eines Gebrauchtwagen

 

Als unser drittes Kind geboren wurde, war schnell klar, dass der inzwischen siebzehn Jahre alte Gebrauchtwagen VW Passat Kombi nicht wirklich viel Platz bieten würde. Wir hatten im hinten Teil, also der zweiten Reihe nun drei Kindersitze zu befestigen. Wenn alle drei Kinder ordnungsgemäß angeschnallt waren, hatten wir wirklich Probleme die Türen unseres VW Passat zuzumachen.

Außerdem war unser VW Passat bereits von uns als Gebrauchtwagen gekauft worden. Inzwischen hatte er ja stolze siebzehn Jahre auf dem Buckel. Mehr als 250.000 km drauf und einfach seinen Dienst getan und zu teuer, gerade was die KFZ Steuer und die KFZ Versicherung anging.

 

Also musste ein neues Auto her, aber welches. Ein Gebrauchtwagen, das war schnell klar. Wir wollten weder einen Neuwagen, einen Jahreswagen noch einen Leasingfahrzeug kaufen. Wir schauten uns also die nächste Woche alles mögliche an Gebrauchtwagen an. Beim Opel-Händler zum Beispiel die Reihe der Zafia und auch die Omega Kombis. Weitere Vans bietet Opel leider nicht an. Der Opel Sintra (Van) wurde von keinem uns bekannten Gebrauchtwagenhändler angeboten. Beim Volkswagen-Händer die Touran, Sharan und Kombis. Bei freien Gebrauchtwagen-Händlern fanden wir eigentlich alle Marken. Kurzzeitig schweiften wir auf einen Van von KIA einen Gebrauchwagen als KIA Carnival. Der war allerdings zu neu und meist nicht zu bezahlen. Auch dieses Auto baten die von uns ausgesuchten Gebrauchtwagenhändler nicht an. In die engere Auswahl für uns in Frage kommender Autos kamen dann letztendlich der Ford Galaxy Gebrauchtwagen, der VW Sharan Gebrauchtwagen und der Seat Alhambra Gebrauchtwagen. Wie oben schon geschrieben, es sollte kein Neuwagen oder Jahreswagen sein.

 

Wir waren uns über die Ausstattung auch sehr schnell einig. Klimaanlage oder Klimatronic sollte er haben. Mindestens die erforderlichen 5 Sitze, damit auch Platz für alle Kinder und den Geschwisterkinderwagen ist. Zusätzlich brauchten wir Platz für Einkäufe und jede Menge Fächer und Stauraum für Spielzeuge. Als Extraausstattung haben wir uns noch elektrische Fensterheber, ein Winterpaket mit beheizbarer Frontscheibe, beheizbaren Außenspiegeln, sowie Sitzheizung und hinten verdunkelte Scheiben bei unserem „neuen“ Gebrauchtwagen gewünscht. Auch war schnell klar, dass es ein Diesel sein sollte, auf keinen Fall wieder ein Benziner bei den Spritpreisen!!!

 

Zuerst sahen wir uns also bei unseren Gebrauchtwagenhändlern in der näheren Umgebung um. Dabei beachteten wir auch die Kleinanzeigen unter der Rubrik Automarkt unserer Zeitungen. Die Zeit lief uns davon, denn jede weitere Fahrt mit unserem VW Passat Gebrauchtwagen konnte die Letzte sein. Aufgrund seines Alters waren nun auch schon einige Ersatzteile an dem PKW ausgetauscht worden und inzwischen wurde es mit jeder Reparatur teurer. Wir brachten den VW Passat dann noch einmal durch den TÜV und die AU, um ihn besser wieder verkaufen zu können. Laut der aktuellen Schwacke Liste war unser VW Passat nicht mehr allzu viel wert. Wir machten uns keine besonders großen Hoffnungen.

Schließlich fand sich ein Mann der Arbeitskollegin meines Mannes, der liebend gern schraubte und KFZ Mechaniker war. Er brauchte lediglich eine Anhängekupplung für unseren VW Gebrauchtwagen. Die konnte er aber selbstverständlich selbst einbauen und somit schlossen wir erst einmal einen PKW Kaufvertrag mit ihm, bevor wir uns um ein neues Auto kümmerten.

Wir haben als weiteres Auto noch einen Ford Fiesta ebenfalls damals als Gebrauchtwagen gekauft. Allerdings viel zu klein für alle fünf Familienmitglieder.

 

Über das Internet schauten wir uns mehrere Gebrauchtwagen an.

In die engere Auswahl kam ein Ford Gebrauchtwagen ein Galaxy in der Nähe von Regensburg. Wir beschlossen, dass mein Mann alleine hinfährt und erst einmal schaut. Der Wagen stand bei einem Ford Gebrauchtwagenhänder. Mein Mann nahm die Digicam mit, so dass ich mir auch ein Bild von dem Auto machen konnte. Es war ein schwarzer Galaxy mit allerlei Extras und sehr viel Sonderausstattung, wie Sportsitzen, Lederlenkrad, Klimatronic, elektrischen Fensterhebern, drehbaren Vordersitzen, Armstützen und schließlich ein Diesel, der allerdings keine verdunkelten Scheiben hinten hatte. Auch das von uns gewünschte Winterpaket hatte dieser VW Gebrauchtwagen nicht.

Nach der Rückkehr meines Mannes waren wir sehr unsicher, ob das das richtige Familienauto für uns ist. Also sagten wir dem Ford Gebrauchtwagenhändler schließlich ab und suchten weiter.

 

Als nächstes schauten wir uns einen Opel Zafira Gebrauchtwagen in Nürnberg an. Mitten in der Innenstadt aber dieser Opel Zafira hatte kaum etwas an Ausstattung, was unseren Vorstellungen entsprach. Lediglich der Preis des Gebrauchtwagen-Händlers für diesen Zafira war einigermaßen annehmbar.

Aber bei genauem Hinsehen stellten wir fest, dass der Opel Zafira Gebrauchtwagen überhaupt nicht unseren Vorstellungen entsprach. Er hatte in der zweiten Reihe eine komplette Rücksitzbank. Die Sitze waren nicht einzeln, wie etwa beim VW Sharan, Ford Galaxy oder Seat Alhambra. Die beiden Sitze in der dritten Reihe des Opel Zafira waren einzeln und zusätzlich noch versenkbar im Boden. Das schaffte natürlich wieder Platz für mehr. Allerdings hatte der Opel Gebrauchtwagen dann in der zweiten Reihe eine so schmale Sitzbank, dass wir unmöglich 3 Kindersitze nebeneinander befestigen konnten. Zumal in der Mitte auch wieder nur ein Beckengurt war. Das hatten wir bereits bei unserem jetzigen VW Gebrauchtwagen und festgestellt, dass es zu klein und eng ist.

 

Zwischendurch kamen uns noch andere Marken wie zum Beispiel ein Peugeot Gebrauchtwagen oder Nissan Gebrauchtwagen in den Sinn. Diese Klasse war einfach günstiger im Preis. Dafür stimmte aber meist alles andere nicht. Sowohl die Ausstattung, als auch der fehlende Platz brachten uns nur noch mehr Kopfzerbrechen.

 

Schließlich schauten wir uns einen weiteren Gebrauchtwagen von VW an einen VW Sharan. Er stand ebenfalls in der Nähe von Regensburg, wo mein Mann bereits die Woche zuvor unterwegs war um den Ford Galaxy Gebrauchtwagen anzusehen.

Dieser VW Sharan hatte alles, was unser Herz begehrte, ein Glasschiebedach (auch zu verdunkeln), eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber (nur vorn), 5 Sitze, Armstützen vorn und beide Vordersitze waren beheizbar. Die Fenster im hinteren Teil des Wagens waren alle verdunkelt. Schließlich hatte der VW Sharan auch noch ein Lederlenkrad, das Winterpaket mit den beheizbaren Außenspiegeln und der beheizbaren Frontscheibe. Auch die PKW Technik überzeugte letztendlich meinen Mann. Zusätzlich hatte dieser VW Sharan noch eine abnehmbare Anhängerkupplung, die wir zwar nicht unbedingt benötigten, aber auch nicht missen möchten.

Allerdings haute dieser Sharan als Diesel mit der KFZ Steuer ziemlich rein. Aber wir wollten einen Diesel, um jeden Preis! Die KFZ Autoversicherung würde ebenfalls, im Gegensatz zu unserem bisherigen VW Passat um einiges teurer, da wir eine Vollkaskoversicherung für den VW Sharan wollten.

Die PKW Finanzierung hatten wir bereits im Vorfeld abgeklärt, so dass wir gleich einen Kaufvertrag für den PKW abschließen und unterschreiben konnten. Der PKW Kauf war somit beschlossene Sache. Die Verhandlungen überließ ich meinem Mann und schließlich entlockte er dem PKW Verkäufer noch einen Satz zusätzlicher Reifen für den VW Sharan. Wir sollten ihn dann im Laufe der kommenden Woche abholen. Gesagt getan, mein Mann nahm sich Urlaub und wir holten stolz unseren neuen Gebrauchtwagen, nun einen VW Sharan 1,9 TDI ab. Am gleichen Tag fuhr mein Mann noch auf die KFZ Zulassungsstelle, um den Passat abzumelden und den Sharan anzumelden.

 

Bis heute kann ich sagen, dass dieses Auto ein absoluter Glücksgriff für uns war. Ein Gebrauchtwagen, der all unsere Wünsche erfüllte und mit einer zusätzlichen Heizung im hinteren Bereich, einer Zentralverriegelung auf Knopfdruck auf dem Schlüssel des Fahrzeugs, sowie der giftgrünen Farbe, in der übrigens auch dazu passend die Sitze und die Innenverkleidung an den Türen ist, auch wirklich keinen Wunsch offen ließ.

 

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  • Auto-Blog 1998

    18 Jahr, schwarzes Haar. Und willig endlich Auto fahren zu können. Motorrad macht ja wirklich riesig Spaß, aber ich bin in den letzten Wochen zweimal so nass geworden, dass mir das Regenwasser in den Schuhen schwappte. Jetzt will ich was mit Dach. Und mit Scheibenwischern dran, denn es ist echt ätzend, wenn immer wieder das Visier beschlägt und nichts wirklich hilft. Und bei Platzregen mit offenem Visier fragen ist nicht prickelnd. Eigentlich wollte ich mit dem Autoführerschein noch warten, die Gesichter der Damen vom Büro, wenn ich mit dem Motorrad komme, sind wirklich bemerkenswert...

 

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